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Geboren: September 1974
Wohnort: Heidenreichstein (A)
Beruf: Schauspieler, Parapsychologe |
Reallusions 3 (2006 - Idee, Drehbuch, Regie, Darsteller) |
Horrorfilme übten seit meiner Kindheit eine magnetische Anziehung auf mich aus. Vor allem John Carpenter und George A. Romero faszinierten mich. Durch zahlreiche Theaterbesuche und einer nicht enden wollenden Kette von
Sommernachtsträumen, beschloss ich meine eigenen Projekte in die Realität umzusetzen.
Da ich es leid war an den großen Häusern ständig Ankündigungen wie "Heute: Einen Jux will er sich machen" usw. zu lesen (als würden wir diese Stücke nicht bereits auswendig kennen),
begann ich mein Horrorarchiv durchzustöbern. Diese Geschichten haben nämlich im Gegensatz zu anderen Genres WIRKLICH interessante und vor allem ausgeklügelte Wendepunkte. Was jetzt aber nicht heissen soll, das ich
keinen Respekt oder Ehrfurcht vor der gesamten Weltliteratur hätte. Nein, im Gegenteil. Ich finde lediglich, das gewisse Elemente überbewertet sind bloß weil sie nicht verstanden werden. Ich bin sicher dass Bill
Shakespear auch ohne Ghostwriter zu dem Status gelangt wäre, den er heute genießt und der ihm zweifelsohne auch gebührt. Wenn wir uns z.B. Romeo und Julia hernehmen - nun ja, was bot die damalige Zeit (Elizabethan Aera)?
Alkohol und Zettel zum schreiben. Keine PCs oder Playstations die einen ablenken könnten. Oder man denke an Samuel Taylor Colleridge´s "Kubla Khan" - was Opium alles anrichten kann.
Drogenmissbrauch bleibt jedem frei. Edgar Allan Poe verstand sich auf die richtige Dosierung. Poe war der Grundstein zu meiner Vorliebe für dieses Genre. Ich lernte ihn mit sechs Jahren in einer Verfilmung von "Das Pendel des
Todes" mit Vincent Price kennen. Seine Kurzgeschichten waren ein wesentlicher Bestandteil meiner Reallusions-reihe, die schlussendlich 3 Teile umfasste.
Natürlich, ich habe mich nun 3 Jahre durchgehen intensiv mit dem Tod und dem Sterben beschäftigt. Nicht nur fürs Theater sondern auch seit ca.15 Jahren für meine Tätigkeit im wissenschaftlichen Bereich der
Parapsychologie. Was tunlichst nicht mit dem Spiritismus zu verwechseln ist. Wir untersuchen Spukhäuser und andere paranormale Phänomene auf diverse Aktivitäten. Seien es lokalgebundener Langzeit-Spuk,
Poltergeistaktivität, Elevation, spontanes Verschwinden, EVP, ESP ... das ganze Spektrum eben. Natürlich nicht mittels "erfühlen" sondern mit speziell dafür entwickelten Messinstrumenten und
Langzeit-Videoüberwachung. Ja, soviel zu meinem Tätichkeitsbereich, dem ich noch RetroCoder und Writer (Horrorstories) hinzufügen muss.
Tja, sieht auf den ersten Blick nach ziemlich grauem Alltag aus, lässt sich aber mit alten Filmen mit Stan Laurel und Oliver Hardy wunderbar in Balance halten.
Randall Flagg
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